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Kreisverkehrsinsel

zwischen Rathaus und Schulzentrum

in Finnentrop

 

 

Basierend auf

dem zeichnerischen Entwurf

der Lehrerin Angela Di Pinto

von der Bigge-Lenne-Gesamtschule Finnentrop

erhielt ich von der Gemeinde-Verwaltung den Auftrag,

diesen in eine 3 m hohe

Skulptur umzusetzen.

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Der Beschaffung von 3 t Sand,

viel Zement, Baustahl, Rohren

sowie Holz für die benötigte Schalung

 

 

folgten umfangreiche statische Überlegungen

zur Positionierung der Eisenarmierungen,

bevor mit dem Gießen der Bodenplatte

begonnen werden konnte.

 

 

 

Die darauf aufgesetzte Holzschalung

wuchs  nach jeder Verfüllung ein weiteres Stück in die Höhe,

bis auch das Material für Kopf und Doktorhut eingebracht werden konnte.

 

  

 

Das auf dem zeichnerischen Entwurf

harmonisch frei schwebende Bein

wirkte in der dreidimensionalen Form

jedoch eher unfertig,

weshalb ich dies nachträglich durch einem Fuß auf

einem angedeuteten Bücher-Stapel stehend

verlängern „durfte“.

 

 

Nach staubiger Bearbeitung

mit dem Meißelhammer bei überwiegend

hochsommerlichen Temperaturen

konnte schließlich die Zementleimbeschichtung

aufgebracht werden.

Die für die farbliche Gestaltung vorgesehene Fläche aus Weißzement

und die anderen Flächen im Grauton aus Trasszement .

 

Die Weltoffenheit symbolisierende „Metallkugel“

wurde aus verzinktem Flacheisen gefertigt.

 

 

Viel-leicht fühlte sich die 4,5 Tonnen-Skulptur

am Transport-Tag auf den (Kran-)

Arm genommen

denn schon im Fluge versuchte sie sich

in die Büsche zu schlagen,

.

  

 

was ihr aber dank festen Gurten und Haken nicht gelang.

 

So schwebte sie im hohen Bogen

 

auf den Anhänger des Kranwagens,

 

 

um fortan in Finnentrop im Mittelpunkt zu stehen!

 

 

 

 

Die vorgesehene Farbgebung der Mosaik-artigen weißen Fläche

wird nach ausreichender Trocknung erfolgen.

 

- Finnentrop hat nun einen weiteren Dreh- und Angelpunkt-

 

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